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VDI 5207 Blatt 2 - Projekt

Energieflexible Fabrik; Identifikation und technische Bewertung

Auf einen Blick

Englischer Titel

Energy-flexible factory; Identification and technical evaluation

Herausgeber
Produktion und Logistik
Autor
Fabrikplanung und -betrieb
Kurzreferat

Die Richtlinie wird sich auf energieflexible Fabriken produzierender Unternehmen erstrecken. Die Richtlinie hat zum Ziel, den Prozess der Identifikation und Vermarktung von Energieflexibilität sowie die zugehörigen Begriffe zu definieren.

Grundsätzlich umfasst der Begriff "Energie" verschiedene Energieformen. Die Richtlinie ist zwar perspektivisch auf verschiedene Energieformen übertragbar, fokussiert sich aber vorerst auf die elektrische Energie. Hintergrund ist die zunehmende Volatilität der Stromversorgung, der durch den steigenden Anteil erneuerbarer Energie bedingt wird. Dieser Volatilität kann mit der Nutzung industrieller Energieflexibilität eine effiziente Reaktion gegenübergestellt werden.

Energieflexiblitätsmaßnahmen können sein:

- Anpassung von Prozessstarts (kurz u. mittelfristig)

- Unterbrechung von Prozessen

- Anpassung von Prozessparametern

- Anpassung der Maschinenbelegung

- Anpassung der Auftragsreihenfolge

- Speicherung von Energie

- Wechsel der Energiequelle

- Anpassung von Pausenzeiten

- Anpassung von Schichtzeiten

Es werden die Kennzahlen zur Energieflexibilität entwickelt, die verschiedenen Beschaffungsmärkte erläutert und Entscheidungswege beschrieben. Weiterhin wird ein Prozess dargelegt, wie man Energieflexibilisierungspotenziale erkennt und nutzbar macht.

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