
Vom Denken ins Machen!
"Think Tech Forward" ist das Motto der Hannover Messe 2026. Wir setzen mit der VDI-Initiative "Zukunft Deutschland 2050" die richtigen Impulse, um "Vom Denken ins Machen" zu kommen. Besuchen Sie uns in Halle 11, Stand B37.
Von der Strategie in die Umsetzung – so gewinnt Deutschland neue Innovationsstärke
Deutschland verfügt über exzellente Forschung, eine leistungsfähige Industrie sowie hochqualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure. Dennoch gelingt es noch zu häufig nicht, Innovationen schnell genug in marktfähige Anwendungen und in die industrielle Skalierung zu überführen.
Die VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ adressiert genau diese Lücke: Wie wird aus technologischer Exzellenz konsequente Wertschöpfung? Welche strukturellen, regulatorischen und personellen Hebel sind entscheidend – von der Innovationsfähigkeit im Transfer zwischen Forschung und Industrie über die Wettbewerbsfähigkeit zukunftsfähiger Energiesysteme bis hin zur Sicherung von Fachkräften und der stärkeren Einbindung von Frauen im Ingenieurberuf?
Auf der Hannover Messe kommen wir "Vom Denken ins Machen", indem wir versuchen diese Fragen konkret zu beantworten – in einem faktenbasierten und lösungsorientierten Dialog mit Industrie, Forschung und Politik. Denn um im internationalen Wettbewerb wieder eine führende Rolle einzunehmen braucht es verlässliche politische und regulatorische Rahmenbedingungen, ausreichend qualifizierte Fachkräfte und eine stärkere Verzahnung von Industrie, Forschung und Entwicklung.
Diskutieren Sie mit uns über Wege vom Denken ins Machen auf der Hannover Messe!
Vom 20.-24. April, Halle 11, Stand B37.
Triff uns auf der Hannover Messe!
- Networking
- Karriereberatung
- Meet and Greet mit Alex Bloch
- Vieles mehr
Programm – Montag, 20.04.2026
Ort: Halle 26, Stand E43, Expert Stage 1
Zeitpunkt: Montag, 20.04.2026, 10:00 - 10:20 Uhr
Vortrag: Prof. Dr.-Ing. Alexander Fay, Lehrstuhlleitung, Lehrstuhl für Automatisierungstechnik Ruhr-Universität Bochum
Sprache: Deutsch und Live-Übersetzung ins Englische
Inhalt:
Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie der Digitale Zwilling in der industriellen Praxis eingesetzt werden kann und Nutzen bringt. Die Breite der Einsatzgebiete reicht von räumlichen und zeitlichen Planungsaufgaben bis hin zu Steuerungs- und Regelungsaufgaben in der Produktion. Dabei wird auch auf Echtzeit-Anforderungen eingegangen und darauf, wie diese erfüllt werden können.
Es wird dargestellt, welche Komponenten und Fähigkeiten der Digitale Zwilling haben muss, um die jeweiligen Aufgaben erfüllen zu können. Die Rolle des "Digitalen Masters", des "Digitalen Schattens" und von Simulationsmodellen und des KI-Einsatzes werden grundsätzlich und an Praxisbeispielen aufgezeigt. Ebenso wird dargestellt, wie der Digitale Zwilling mit dem Produktionsprozess gekoppelt werden kann. Dabei wird auch auf den VDI/VDE-GMA-Statusreport "Simulation und digitaler Zwilling im Anlagenlebenszyklus" eingegangen.
Ort: Halle 11, Stand F56, Round-Table-Raum
Zeitpunkt: Montag, 20.04.2026, 11:00 - 11:45 Uhr
Gesprächspartner: Julian Funke, Senior Digital Consultant, Technology-Partner GmbH
Sprache: Deutsch
Inhalt:
KI-Agenten verändern die Bearbeitung komplexer Engineering-Aufgaben: Sie analysieren große Datenmengen, recherchieren externe Anforderungen, vergleichen Varianten und unterstützen fundierte Entscheidungen. Die Masterclass zeigt anhand eines realistischen Use Cases, wie mehrere KI-Agenten gemeinsam interne Projektdaten, historische Planungen sowie aktuelle Normen und Ausschreibungen auswerten und in verwertbare Ergebnisse überführen.
Live wird demonstriert, wie ein Agenten-Workflow aufgebaut ist und welche Rollen Analyse-, Recherche- und Entscheidungsagenten übernehmen. Der Vortrag vermittelt praxisnah, wie KI-Agenten Prozesse beschleunigen, Wissen systematisch nutzbar machen und auch in regulierten Umfeldern sicher eingesetzt werden können.
Treffpunkt: Stand des VDI e. V. in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Montag, 20.04.2026, 11:00 Uhr - ca. 12:15 Uhr
Maximale Zahl von Teilnehmenden: 20
Diese Führung ist exklusiv für VDI-Mitglieder. Eine Anmeldung ist erforderlich!
Nutzen Sie die Chance, um sich effizient über aktuelle Entwicklungen unter dem Stichwort „Next Level Industrie 4.0“ zu informieren.
Inhalt:
Nach einer kurzen Einführung am Stand des VDI geht es in die Halle 13 zum Gemeinschaftsstand der „Plattform Industrie 4.0“. Dort erhalten Sie aktuelle Informationen zum Aufbau und Betrieb industrieller Daten-Ökosysteme, zum Aufbau digitaler Infrastrukturen in Europa und zum neuen Fokusthema der Industrie: Industrial AI.
Manufacturing-X ist eine Initiative zur Entwicklung eines offenen, interoperablen Datenökosystems für die Industrie. In diesem können alle Beteiligten der Wertschöpfungsketten ihre Produkt-, Prozess- und Produktionsdaten sicher, souverän und interoperabel teilen. Nur mithilfe eines solchen Datenökosystems können Effizienz und Flexibilität gesteigert werden. Die 8ra Initiative ist eine europäische Initiative, die auf den Aufbau einer offenen digitalen Infrastruktur in Europa ausgerichtet zum Ziel hat. Insbesondere sollen verschiedene Cloud- und Edge-Anbieter mit einem Multi-Provider Cloud-Edge Continuum (MPCEC) dezentral vernetzt werden. Mit der Entwicklung des Industrial Digital Twin und der industriellen Datenräume hat die Plattform Industrie 4.0 die Basis für wirkungsvolle Ökosysteme und Industrial AI geschaffen. Die nächste große Aufgabe für die Plattform Industrie 4.0 ist es, diese einzuführen und am Markt durchzusetzen.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Montag, 20.04.2026, 11:30 Uhr - 11:50 Uhr
Vortrag: Dr. Jan Bavendiek, VDI e.V.
Inhalt:
Wie wird aus technologischer Exzellenz konsequente Wertschöpfung? Auf der Hannover Messe 2026 füllen wir das Motto "Think Tech Forward" mit Leben. Besuchen Sie uns in Halle 11, Stand B37 und erleben Sie an vier Messetagen die Kernelemente unserer Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ auf der Silent Stage.
An vier Messetagen vertiefen wir je einen der entscheidenden Hebel unserer Initiative.
Einführung: Eine langfristige Innovationsstrategie für Deutschland
Wie wir als unabhängiges, multidisziplinäres Netzwerk Impulse für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft setzen – für einen starken Innovationssandort Deutschland.
Energie (Fokus Montag): Wettbewerbsfähigkeit durch neue Systeme
Strategien für eine sichere, zukunftsfähige Energieversorgung und die Dekarbonisierung als entscheidender Standortvorteil.
Kommen Sie vorbei, setzen Sie die Kopfhörer auf und diskutieren Sie mit unseren Expertinnen und Experten über die Leitplanken der nächsten Jahrzehnte für einen starken und wettbewerbsfähigen Wirtschafts- und Technologiestandort.
Ort: Halle 12, Stand F56, Expert Stage
Zeitpunkt: Montag, 20.04.2026, 11:45 - 10:20 Uhr
Gesprächspartner: Dr.-Ing. Jan Bavendiek (VDI e. V.) und weitere noch nicht final bestätigte Teilnehmende
Sprache: Deutsch und Live-Übersetzung ins Englische
Inhalt:
Der Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft hat, trotz ambitionierter politischer Ziele und zahlreicher Initiativen, noch immer nicht ausreichend Fahrt aufgenommen. Um die Ursachen für die zögerliche Entwicklung sowie mögliche Ansätze zur Beschleunigung zu identifizieren, haben Expertinnen und Experten der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskette im Rahmen des VDI-Zukunftsdialogs sich zusammengefunden.
Ergänzend wurde eine deutschlandweite Umfrage durchgeführt, um die identifizierten Aspekte mit weiteren Fachleuten zu spiegeln und mögliche regionale Unterschiede zu erfassen. Die Ergebnisse dieses Prozesses werden auf dem Panel vorgestellt und diskutiert sowie Impulse für die notwendige Beschleunigung des Hochlaufs gegeben.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Montag, 20.04.2026, 13:00 - 13:30 Uhr
Gesprächspartner: Dr.-Ing. Nils Schöche, SilverSHIFT GmbH
Moderation: Dipl.-Ing. Dieter Westerkamp, VDI e.V.
Inhalt:
Erfahrungswissen ist einer der größten Werte in Unternehmen – und zugleich eines der größten Risiken. Wenn Mitarbeitende in der Konstruktion, in der Inbetriebnahme oder in der Produktion das Unternehmen verlassen, geht zumeist mehr verloren als nur eine Arbeitskraft.
Daher stellt sich Frage: Wie behält man technisches Erfahrungswissen so, dass es skalierbar und nutzbar bleibt?
Im KI-Talk diskutieren wir:
- Warum scheitern viele KI-Initiativen im Engineering?
- Wie lässt sich Konstruktions-, Service- und Produktionswissen systematisch erfassen und verknüpfen?
- Welche Rolle spielen Datenarchitektur, Prozessdisziplin und Tool-Integration?
- Woran erkennt man, ob ein Unternehmen wirklich „KI-reif“ ist?
Zur Person: Dr.-Ing. Nils Schöche ist Mitglied des Interdisziplinären Gremiums Digitale Transformation (IGDT) im VDI und wird Antworten auf die o.g. Fragen geben.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Montag, 20.04.2026, 15:00 - 15:30 Uhr
Gesprächspartner*innen: Marwin Madsen, M.Sc., Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS)
Moderation: Dipl.-Ing. Dieter Westerkamp, VDI e. V.
Inhalt:
Ein wichtiger Erfolgsfaktor für agentische KI ist die Neugestaltung von Prozessen gegenüber einer reinen Automatisierung etablierter Abläufe. Dies erfordert den Aufbau von Strukturen für eine gemischte Workforce von menschlichen und digitalen Arbeitskräften. Der Mensch bleibt dabei weiter unverzichtbar, etwa für Compliance und Governance oder für das kreative Identifizieren neuer Potenziale durch den Einsatz agentischer KI. Die Orchestrierung von Multiagenten-Umgebungen ermöglicht die Automatisierung kompletter Workflows durch die Kombination hochgradig spezialisierter KI-Agenten.
In diesem Talk geht es um das Benchmarking von Konzeptvarianten für verschiedene Architekturen multi-agentischer Systeme, die anhand realer Engineering-Workflows mit Fokus auf die Prozessindustrie validiert werden. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Interaktion mit einer einzelnen Engineering-Lösung, sondern auf der durchgängigen Abbildung und Automatisierung anwendungsorientierter Engineering-Workflows
Folgende Fragen werden im Rahmen des Talks diskutiert:
- Sind KI-basierte Agentensysteme einsatzbereit für Ingenieurtätigkeiten?
- Wie sieht es in der Forschung aus und mit welchem Tempo wird dies in die Industrie transferiert?
- Reden wir über Industrie 4.0 oder gibt es nun einen signifikanten Paradigmenwechsel mit dieser Technologiebasis?
Zur Person: Marwin Madsen beschäftigt sich als Forschungsgruppenleiter des Instituts für Reglungs- und Steuerungssysteme des KIT innerhalb von Forschungsprojekten an dem Transfer von KI-basierten agentischen Systemen und Security zur Anwendung bei Industriepartnern und ist vielfach im VDI tätig, u. a. im Interdisziplinären Gremium Digitale Transformation. Er wird im Rahmen des KI-Talks Antworten auf die o.g. Fragen geben.
Ort: Halle 11, Stand B69, Expert Stage
Zeitpunkt: Montag, 20.04.2026, 16:25 - 17:05 Uhr
Gesprächspartner: Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein (VDI e. V.), Prof. Dr. Martin Wolf (Gesellschaft für Informatik), Dr. Anne Lamp und weitere noch nicht final bestätigte Teilnehmende
Sprache: Deutsch und Live-Übersetzung ins Englische
Inhalt:
Deutschland zählt weltweit zu den führenden Forschungs- und Wissenschaftsstandorten. Dennoch gelingt der Transfer von Innovationen in die industrielle Breite häufig nicht mit der nötigen Geschwindigkeit und Skalierung.
Die Podiumsdiskussion im Rahmen der VDI-Initiative "Zukunft Deutschland 2050" beleuchtet, woran Deutschlands Innovationsfähigkeit aktuell hakt und welche Hebel entscheidend sind, um im internationalen Wettbewerb wieder eine führende Rolle einzunehmen.
Diskutiert werden verlässliche politische und regulatorische Rahmenbedingungen sowie eine stärkere Verzahnung von Industrie, Forschung und Entwicklung. Ziel ist es, konkrete Lösungsansätze aufzuzeigen, wie aus exzellenter Technologie konsequent industrielle Wertschöpfung wird – vom Denken ins Machen.
Zur Person:
Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein ist Leiter des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) an der RWTH Aachen und Experte für automatisiertes und vernetztes Fahren. Als Präsident des VDI bringt er seine wissenschaftliche und industrielle Expertise in die strategische Ausrichtung und den Wissenstransfer des Vereins ein.
Prof. Dr. Martin Wolf ist seit 2011 Professor für „IT Organisation & Management“ an der FH Aachen und Direktor des Instituts für Digitalisierung Aachen (IDA) der FH Aachen. Zudem ist er Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V.
Dr. Anne Lamp ist Verfahrensingenieurin, Umweltwissenschaftlerin und Mitgründerin sowie CEO des Startups traceless materials. Sie entwickelte ein Verfahren, um aus landwirtschaftlichen Reststoffen eine zu 100 % bioabbaubare Alternative zu Kunststoff herzustellen. Für ihre Innovationen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Gründerpreis 2022.
Peter Altmaier (CDU) übernahm in seiner politischen Laufbahn mehrere verantwortungsvolle Posten im Kabinett von Bundeskanzlerin Merkel. Er war von 2012 bis 2013 Bundesumweltminister. Von 2013 bis 2018 übernahm er dir Rolle des Bundesministers für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramts. In der Amtsperiode von 2018 bis 2021 bekleidete er den Posten des Bundesministers für Wirtschaft und Energie.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Montag, 20.04.2026, 16:30 - 17:00 Uhr
Gesprächspartner: Michael Seddig, CEO EMEA bei Lapp
LAPP ist einer der führenden Anbieter von integrierten Lösungen und Markenprodukten im Bereich der Kabel- und Verbindungstechnologie. Zum Portfolio des Unternehmens gehören Kabel und hochflexible Leitungen, Industriesteckverbinder und Verschraubungstechnik, kundenindividuelle Konfektionslösungen, Automatisierungstechnik und Robotik-Lösungen sowie technisches Zubehör.
Daher interessiert uns die Perspektive von Michael Seddig, CEO EMEA bei Lapp. Das Gespräch wird seitens der VDI nachrichten von Martin Ciupek oder Ken Fouhy geführt.
Programm – Dienstag, 21.04.2026
Ort: Stand des VDI e. V. in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Dienstag, 21,04.2026, 10:00 - ca. 10:30 Uhr
Vortragender: Dr.-Ing Sebastian Schmitz, Partner at Ownard Partners
Moderation: André Wulfhorst, President VDI do Brasil
Sprache: Diese Präsentation erfolgt in englischer Sprache.
Inhalt:
Brazilian Industries Digital Maturity Level: adding value through assessments within the industry 4.0 transformation
Main topics:
- Introduction into the framework
- Benchmark: Compare companies regarding their maturity level, size, and industry with specific focus on Brazilian companies
- Learning from the best: What does it mean for a Brazilian company to be within top 5% of the world
Brasil is the partner country of the Hannover Fair 2026. Industrie 4.0 is an important topic in Brasil. Therefore we are proud, that VDI do Brasil has established a Brazilian Industries Digital Maturity Level. We are excited to listen to the presentation of Dr.-Ing Sebastian Schmitz and André Wulfhorst.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Dienstag, 21.04.2026, 11:30 Uhr - 11:50 Uhr
Vortrag: Dr. David Kessing, VDI e.V.
Inhalt:
Wie wird aus technologischer Exzellenz konsequente Wertschöpfung? Auf der Hannover Messe 2026 füllen wir das Motto "Think Tech Forward" mit Leben. Besuchen Sie uns in Halle 11, Stand B37 und erleben Sie an vier Messetagen die Kernelemente unserer Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ auf der Silent Stage.
An vier Messetagen vertiefen wir je einen der entscheidenden Hebel unserer Initiative.
Einführung: Eine langfristige Innovationsstrategie für Deutschland
Wie wir als unabhängiges, multidisziplinäres Netzwerk Impulse für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft setzen – für einen starken Innovationssandort Deutschland.
Mobilität und Transport (Fokus Dienstag): Wandel aktiv gestalten
Wie intelligente Konzepte und neu Infrastrukturen die Mobilität der Bevölkerung weiterentwickeln und die industrielle Dynamik Deutschlands langfristig sichern.
Treffpunkt: Stand des VDI e. V. in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Dienstag, 11:00 Uhr - ca. 12:00 Uhr
Maximale Zahl von Teilnehmenden: 20
Diese Führung ist exklusiv für VDI-Mitglieder.
Nutzen Sie die Chance, sich effizient über aktuelle Entwicklungen in den Quantentechnologien zu informieren.
Inhalt:
Nach einer kurzen Einführung am Stand des VDI geht es zu einigen ausgewählten Ständen mit interessanten Exponaten. Dort erhalten Sie aktuelle Informationen …
In einer kurzen Einführung erfahren Sie, welche industriellen Anwendungsfelder die Quantentechnologien potenziell bieten: von neuartigen Sensoren, über abhörsichere Kommunikationssysteme bis hin zu Rechnern mit drastisch höherer Leistung für spezielle Problemstellungen, z.B. für Materialentwicklung, Medizintechnik, Verkehr, Energie oder Fertigung.
Auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR, Halle 11, Stand B59) schauen wir uns den Prototypen eines echten Quantencomputers „made in Germany“ an und erfahren, welche Herausforderungen bei der Implementierung dieser Maschinen in den industriellen Kontext und beim Aufbau von Quantencomputing-Rechenzentren vor uns liegen.
Auf dem Gemeinschaftsstand vom Quantum Valley Lower Saxony (QVLS, Halle 11, Stand B25) werden wir am Beispiel des lokalen Quanten-Ökosystems das ganze Spektrum von Akteur*innen kennenlernen: vom Großforschungsprojekt zum Bau von Quantencomputern, über die Aktivitäten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in diesem Bereich bis hin zu Quanten-Start-ups aus Niedersachsen.
Treffpunkt: Stand des VDI e. V. in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Dienstag, 21.04.2026, 12:00 - 13:00 Uhr
Mit dem VOX-Moderator und Automobil-Enthusiasten Alexander Bloch, selbst studierter Elektroingenieur, verbindet den VDI eine ganz besondere Partnerschaft. Seit 2025 agiert Alexander Bloch als Markenbotschafter des VDI und unterstützt dabei, techniknahe Inhalte auf seine ganz eigene Art und Weise in seiner Automobil-Community zu verbreiten. Treffen Sie Alexander Bloch zu einem kurzen Talk und machen Sie ein Foto mit ihm.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Dienstag, 21.04.2026, 13:00 - 13:30 Uhr
Gesprächspartner*innen: Fabian Reichwald, Researcher am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Moderation: Dipl.-Ing. Dieter Westerkamp, VDI e. V.
Inhalt:
Die Rolle digitaler Technologien, von Daten, intelligenten Analysen und automatisierten Prozesse werden immer stärker zum Schlüssel, um Prozesse nachhaltiger zu machen und Ressourcen effizienter zu nutzen. Auch KI leistet hier zunehmend einen wichtigen Beitrag. Im „Green AI Hub Mittelstand“, einer KI-Initiative des Bundesumweltministeriums, werden daher Projekte zur Nachhaltigkeit von KI-Systemen und mit KI-Systemen gefördert.
Folgende Fragen werden im Rahmen des Talks diskutiert:
- Wo stehen Unternehmen heute beim Einsatz von KI zur Ressourceneffizienz – und welche konkreten Potenziale zeigen sich bereits in der Praxis, etwa in Projekten des Green AI Hub Mittelstand?
- Welche typischen Anwendungsfälle liefern messbare Effekte (z. B. weniger Materialeinsatz, geringerer Ausschuss, optimierte Prozesse) – und was unterscheidet erfolgreiche von weniger erfolgreichen Projekten?
- Wie lässt sich sicherstellen, dass KI selbst ressourceneffizient bleibt? Welche Rolle spielen dabei Ansätze der „grünen KI“ (z. B. energieeffiziente Modelle, bewusster Einsatz von Rechenleistung)?
Zur Person: Fabian Reichwald ist Researcher am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) im Bereich Smart Enterprise Engineering in Osnabrück. Im Green AI Hub entwickelt er praxisnahe KI-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen. Als Projektleiter hat er mehrere Anwendungsprojekte erfolgreich umgesetzt, in denen KI die Ressourceneffizienz steigert und Prozesse optimiert. Sein Fokus liegt auf der Verbindung digitaler Innovationen mit nachhaltigem Nutzen durch den Einsatz „grüner KI“ im Mittelstand.
Treffpunkt: Stand des VDI e. V. in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Dienstag, 21.04.2026, 13:30 - ca. 14:45 Uhr
Maximale Zahl von Teilnehmenden: 20
Diese Führung ist exklusiv für VDI-Mitglieder. Eine Anmeldung ist erforderlich!
Nutzen Sie die Chance, um sich effizient über aktuelle Entwicklungen unter dem Stichwort „Next Level Industrie 4.0“ zu informieren.
Inhalt:
Nach einer kurzen Einführung am Stand des VDI geht es in die Halle 13 zum Gemeinschaftsstand der „Plattform Industrie 4.0“. Dort erhalten Sie aktuelle Informationen zum Aufbau und Betrieb industrieller Daten-Ökosysteme, zum Aufbau digitaler Infrastrukturen in Europa und zum neuen Fokusthema der Industrie: Industrial AI.
Manufacturing-X ist eine Initiative zur Entwicklung eines offenen, interoperablen Datenökosystems für die Industrie. In diesem können alle Beteiligten der Wertschöpfungsketten ihre Produkt-, Prozess- und Produktionsdaten sicher, souverän und interoperabel teilen. Nur mithilfe eines solchen Datenökosystems können Effizienz und Flexibilität gesteigert werden. Die 8ra Initiative ist eine europäische Initiative, die auf den Aufbau einer offenen digitalen Infrastruktur in Europa ausgerichtet zum Ziel hat. Insbesondere sollen verschiedene Cloud- und Edge-Anbieter mit einem Multi-Provider Cloud-Edge Continuum (MPCEC) dezentral vernetzt werden. Mit der Entwicklung des Industrial Digital Twin und der industriellen Datenräume hat die Plattform Industrie 4.0 die Basis für wirkungsvolle Ökosysteme und Industrial AI geschaffen. Die nächste große Aufgabe für die Plattform Industrie 4.0 ist es, diese einzuführen und am Markt durchzusetzen.
Ort: Halle 12, Stand F5, Spotlight Stage
Zeitpunkt: Dienstag, 21.04.2026, 14:20 - 15:55 Uhr
Gesprächspartner:
Jean Haeffs, Geschäftsführer der Fachgesellschaft Produktion und Logistik (GPL), VDI e.V. Düsseldorf
Prof. Dr.-Ing Alexander Sauer, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA Stuttgart
Dr.-Ing. Sebastian Schneider, Leiter Prozesse Entwicklung / Head of R&D Processes, DMG MORI Pfronten GmbH
Dr. Christine Blume,
Mobility Electronics, Project hydrogencampus,
Robert Bosch Elektronik GmbH, Salzgitter
Sprache: Deutsch und Live-Übersetzung ins Englische
Inhalt:
Energieflexible Fabriken können ihren Energieverbrauch dynamisch an die aktuelle Verfügbarkeit und die Energiepreise anpassen und damit Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit verbessern. Unter Energieflexibilität versteht man die Fähigkeit eines Systems (hier einer Fabrik), den Energieverbrauch oder die Energieerzeugung gezielt an äußere Signale anzupassen, d.h. die Produktion zu drosseln, wenn Energie teuer ist und sie hochzufahren, wenn der Preis sinkt.
Das bedeutet, dass in der Fabrik eine Lastverschiebung möglich sein oder benötigte Energie "zwischengeparkt" werden muss, wenn der Preis ansteigt. Das führt bei entsprechend gestalteten Verträgen mit dem Energieversorger zu einer Kosteneinsparung für den Betreiber. Im Vortrag wird das Grundprinzip erläutert und anhand von Beispielen von deutschen Unternehmen die Umsetzung erklärt und diskutiert.
Zum Thema existieren inzwischen 4 Blätter der VDI-Richtlinie 5207 und eine Publikation zu Praxisbeispielen.
Ort: Halle 11, Stand B69, Masterclass Raum
Zeitpunkt: Dienstag, 21.04.2026, 15:30 - 16:30 Uhr
Vortrag: Gary Lee Lauf, Geschäftsführer, KI Unternehmensberatung GmbH, Hamburg
Inhalt:
Der Vortrag zeigt, wie Führungskräfte Künstliche Intelligenz und KI-gestützte Automatisierung gezielt einsetzen können, um ihren Führungsalltag spürbar zu entlasten. Im Mittelpunkt steht eine Arbeitsweise, bei der KI systematisch zeitintensive, sich wiederholende und vorbereitende Aufgaben übernimmt, etwa in der schriftlichen Kommunikation, der Informationsaufbereitung, der Entscheidungsunterstützung, im Wissensmanagement und bei organisatorischen Routinen. Deutlich wird, dass der größte Hebel nicht die Technologie selbst ist, sondern die Fähigkeit, Aufgaben, Kontexte und Erwartungen so zu strukturieren, dass KI zuverlässig einen sinnvollen Beitrag leisten kann.
Im Vortrag erklärt Lauf, wie Führungskräfte wirksam mit KI kommunizieren, eigene Arbeitslogiken in KI-Assistenten überführen und diese durch Automatisierung skalieren, um mehr Zeit für Mitarbeitende, Entscheidungen und strategische Entwicklung zu gewinnen.
Zur Person:
Gary Lee Lauf ist zertifizierter KI-Consultant und Gründer der KI Unternehmensberatung GmbH. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in Industrie und Handel kombiniert er tiefe Einblicke in Führungstätigkeiten mit seiner Expertise in Künstlicher Intelligenz, um auf die spezifischen Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnittene Strategien für Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung zu entwickeln. Dabei legt er großen Wert auf ethische Praktiken und die Förderung einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Als Mitglied im KI Bundesverband setzt er sich für die Kompetenzentwicklung im Bereich Künstliche Intelligenz ein.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Dienstag, 21.04.2026, 16:30 - 17:00 Uhr
Gesprächspartner: Thomas Böck, CEO der Festo SE & Co. KG
Festo ist ein unabhängiges Familienunternehmen und Global Player in der Automatisierungs-technik sowie technischen Aus- und Weiterbildung mit Hauptsitz in Esslingen. Als Bewegungspartner bietet Festo technologieübergreifend pneumatische, elektrische und digitale Antriebstechnik integriert und vernetzt an – bis hin zu Software- und KI-Lösungen sowie den passenden Qualifizierungskonzepten.
Daher interessiert uns die Perspektive von Thomas Böck, Vorstandsvorsitzender (CEO) der Festo SE & Co. KG. Das Gespräch wird seitens der VDI nachrichten von Martin Ciupek oder Ken Fouhy geführt.
Ort: Halle 12, Stand F56, Expert Stage
Zeitpunkt: Dienstag, 21.04.2026, 16:35 - 17:15 Uhr
Gesprächspartner: Dr.-Ing. Jan Bavendiek (VDI e. V.) sowie weitere noch nicht final bestätigte Teilnehmende
Sprache: Deutsch und Live-Übersetzung ins Englische
Inhalt:
Mit zunehmendem Anteil erneuerbarer Energien verändert sich das Stromsystem fundamental: weg von einer nachfrageorientierten Erzeugung hin zu einer fluktuierenden, dargebotsabhängigen Erzeugung. Mit einer flexiblen Nutzung der so erzeugten Energie kann die Auslastung des Systems optimiert und somit die Kosten reduziert werden.
In einem Panel mit Expertinnen und Experten der Energiebranche wollen wir diskutieren, welches Potenzial unterschiedliche Flexibilitätsoptionen in Deutschland haben, welche Herausforderungen eine Nutzung dieser Potenziale erschweren und welche Schritte zur Überwindung dieser Herausforderungen unternommen werden sollten.
Ort: Halle 12, Stand F56, Spotlight Stage
Zeitpunkt: Dienstag, 21.04.2026, 16:40 - 17:00 Uhr
Gesprächspartner: Dr. Kevin Hares (VDI e. V.) und Dr. Thomas Grube (Forschungszentrum Jülich)
Sprache: Deutsch und Live-Übersetzung ins Englische
Inhalt:
Mit dem Versprechen einer umweltfreundlichen und effizienten Stromerzeugung werden Brennstoffzellen seit den 1960er Jahren intensiv erforscht. Die technische Entwicklung führte zu unterschiedlichen Anwendungsschwerpunkten in der Raumfahrt, sowie im Verkehrs- und Energiesektor.
In diesem Expertengespräch wird eine VDI VDE Kurzstudie vorgestellt, die den aktuellen Stand und zukunftsweisende Anwendungsbereiche für Brennstoffzellen herausarbeitet. Demnach können emissionsfreie und effiziente Brennstoffzellensysteme zunächst dezentral und flexibel in der Kraftwärmekopplung, langfristig auch in der Luft- und Schifffahrt sinnvoll eingesetzt werden. Trotz aktueller Herausforderungen bei der Vermarktung werden Brennstoffzellentechnologien als in hohem Maße relevant für die Energiesystemtransformation angesehen.
Programm – Mittwoch, 22.04.2026
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Mittwoch, 22.04.2026, 10:00 - 10:40 Uhr
Gesprächspartner*innen: Prof. GU Peihua, Tianjin University und Dr. Thomas Kiefer, VDI e. V.
Moderation: Dieter Westerkamp, VDI e. V.
Inhalt:
High-quality engineering education is the basis for the success of any location of innovation. Germany's engineering education is in an international competition.
In cooperation with the Chinese Society of Mechanical Engineering (CMES), VDI will focus in this format on the current challenges in engineering education, also in the international context. Amongst others, AI, Sustainability, and Digitalization are megatrends that have a huge impact on the job profiles of engineers.
This session will address the following questions in a comparative approach:
- What are the general trends in AI in engineering education?
- Will AI cause a competence shift in engineering? How to include this in engineering education?
- What challenges does engineering education in both countries face due to these?
- What are the approaches to these challenges in both countries?
- What best-practice in AI in engineering education is there in Germany and China?
- Is engineering education in your country well prepared? What are the chances that use of AI in engineering education brings?
(Questions from the audience are welcome)
Zur Person:
Prof. GU Peihua is Director of the New Engineering Education Center at Tianjin University, formerly Provost of Shantou University (2005–2018) and Department Head at the University of Calgary. He is a Fellow of the Canadian Academy of Engineering and CIRP.
Dr. Thomas Kiefer is head of „Profession, Education & Networks“ at VDI’s HQ in Duesseldorf. His professional focus is on technical and engineering education as well as life-long-learning with a special interest in the future viability of Germany’s education system.
Treffpunkt: Stand des VDI e. V. in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Mittwoch, 22.04.2026, 11:00 Uhr - ca. 12:15 Uhr
Maximale Zahl von Teilnehmenden: 20
Diese Führung ist exklusiv für VDI-Mitglieder. Eine Anmeldung ist erforderlich!
Nutzen Sie die Chance, um sich effizient über aktuelle Entwicklungen unter dem Stichwort „Next Level Industrie 4.0“ zu informieren.
Inhalt:
Nach einer kurzen Einführung am Stand des VDI geht es in die Halle 13 zum Gemeinschaftsstand der „Plattform Industrie 4.0“. Dort erhalten Sie aktuelle Informationen zum Aufbau und Betrieb industrieller Daten-Ökosysteme, zum Aufbau digitaler Infrastrukturen in Europa und zum neuen Fokusthema der Industrie: Industrial AI.
Manufacturing-X ist eine Initiative zur Entwicklung eines offenen, interoperablen Datenökosystems für die Industrie. In diesem können alle Beteiligten der Wertschöpfungsketten ihre Produkt-, Prozess- und Produktionsdaten sicher, souverän und interoperabel teilen. Nur mithilfe eines solchen Datenökosystems können Effizienz und Flexibilität gesteigert werden. Die 8ra Initiative ist eine europäische Initiative, die auf den Aufbau einer offenen digitalen Infrastruktur in Europa ausgerichtet zum Ziel hat. Insbesondere sollen verschiedene Cloud- und Edge-Anbieter mit einem Multi-Provider Cloud-Edge Continuum (MPCEC) dezentral vernetzt werden. Mit der Entwicklung des Industrial Digital Twin und der industriellen Datenräume hat die Plattform Industrie 4.0 die Basis für wirkungsvolle Ökosysteme und Industrial AI geschaffen. Die nächste große Aufgabe für die Plattform Industrie 4.0 ist es, diese einzuführen und am Markt durchzusetzen.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Mittwoch, 22.04.2026, 11:30 Uhr - 11:50 Uhr
Vortrag: Dr. Nirojah Subramaniam, VDI e.V.
Inhalt:
Wie wird aus technologischer Exzellenz konsequente Wertschöpfung? Auf der Hannover Messe 2026 füllen wir das Motto "Think Tech Forward" mit Leben. Besuchen Sie uns in Halle 11, Stand B37 und erleben Sie an vier Messetagen die Kernelemente unserer Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ auf der Silent Stage.
An vier Messetagen vertiefen wir je einen der entscheidenden Hebel unserer Initiative.
Einführung: Eine langfristige Innovationsstrategie für Deutschland
Wie wir als unabhängiges, multidisziplinäres Netzwerk Impulse für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft setzen – für einen starken Innovationssandort Deutschland.
Gesundheit (Fokus Mittwoch): Medizintechnik für Innovationen und Versorgungssicherheit
Warum die Medizintechnik eine Schlüsselbranche für unseren Wohlstand ist und wie wir hier die Gesundheitsversorgung sichern.
Kommen Sie vorbei, setzen Sie die Kopfhörer auf und diskutieren Sie mit unseren Expertinnen und Experten über die Leitplanken der nächsten Jahrzehnte für einen starken und wettbewerbsfähigen Wirtschafts- und Technologiestandort.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Mittwoch, 22.04.2026, 13:00 Uhr - 13:30 Uhr
Gesprächspartner: Dr.-Ing. Wilhelm Otten, WOtten-Consulting und Timothy Kaufmann, SAP Deutschland SE & Co. KG
Moderation: Dipl.-Ing. Dieter Westerkamp, VDI e.V.
Inhalt:
Das sogenannte „V-Modell“ ist ein Vorgehensmodell, welches zentrale Ingenieurtätigkeiten für die Entwicklung von Produkten und Prozessen beschreibt, siehe VDI-Richtlinie VDI 2206. Zusätzlich zu den Entwicklungsphasen definiert das V-Modell auch das Vorgehen zur Qualitätssicherung (Testen), indem den einzelnen Entwicklungsphasen Testphasen gegenübergestellt werden.
Einige Teile des V-Modells werden bereits heute mit KI-Tools unterstützt bzw. zum Teil von KI-Systemen übernommen. Eine weitere Automatisierung der für Ingenieurtätigkeiten gewohnte Abläufe wird stattfinden. Im Zentrum des KI-Talks stehen folgende Fragen:
- Welche Teile des V-Modells sind bereits heute automatisierbar?
- Wie weit sind wir mit der Umsetzung?
- Wie steht es mit den zugehörigen Change-Prozessen in Unternehmen und Organisationen?
- Wie reif sind Unternehmen und Organisationen heute, um KI-Tools zielgerichtet und gewinnbringend einzusetzen? Wie lässt sich dies mithilfe von Maturity-Index messen?
- Werden sich die Prozesse beim durchgängigen Einsatz von KI-Agenten grundsätzlich verändern?
Zur Person: Dr.-Ing. Wilhelm Otten und Timothy Kaufmann sind Mitglieder des Interdisziplinären Gremiums Digitale Transformation (IGDT) im VDI und werden im KI-Talk Antworten auf die o.g. Fragen geben.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Mittwoch, 22.04.2026, 14:30 - 15:00 Uhr
Gesprächspartnerin: Inga Dransfeld-Haase, Personalvorständin (CHRO) und Arbeitsdirektorin TÜV NORD AG
Weltweit bietet TÜV NORD ein umfassendes Spektrum an Dienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden. Zu den Leistungen gehören Fahrzeugprüfungen, Schadengutachten, Fahrzeugbewertungen, medizinisch-psychologische Untersuchungen (MPU), Zertifizierungen von Managementsystemen, IT-Sicherheitszertifizierungen, Umweltprüfungen, Lösungen für erneuerbare Energien und konventionelle Energien.
Die Frage wie wir ausreichend Ingenieur*innen mit den notwendigen Qualifikationen für den Technologie- und Wirtschaftsstandort Deutschland sicherstellen können, ist ein Kernthema der VDI-Initiative Zukunft Deutschland 2050. Frauen spielen als eine in MINT-Berufen immer noch stark unterrepräsentierte Gruppe bei der Beantwortung dieser Frage eine große Rolle. Die Gesamtzahl an Ingenieurstudierenden steigt, ebenso der Anteil der Frauen bei den erwerbstätigen Ingenieurinnen und Ingenieuren. Dennoch bleibt eine Vielzahl von Herausforderungen bestehen. Im Gespräch mit Inga Dransfeld-Haase, Personalvorständin der TÜV Nord Gruppe, wollen wir im C-Level-Talk die Herausforderungen und Ursachen diskutieren sowie Lösungsansätze benennen.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Mittwoch, 22.04.2026, 16:30 - 17:00 Uhr
Gesprächspartner: Rainer Brehm, Siemens AG, Digital Industries COO for automation business and CTO
Siemens Digital Industries (DI) ist ein weltweit führender Anbieter von Automatisierungstechnik, industrieller Software und Antriebstechnik, der die digitale Transformation in der diskreten und Prozessindustrie vorantreibt. Als Herzstück der Siemens-Industrie 4.0-Strategie vernetzt DI die reale mit der digitalen Welt, um Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit zu steigern.
Aus diesem Grund interessiert uns die Perspektive von Rainer Brehm, Siemens AG, Digital Industries COO for automation business and CTO. Das Gespräch wird seitens der VDI nachrichten von Martin Ciupek oder Ken Fouhy geführt.
Programm – Donnerstag, 23.04.2026
Ort: Stand des VDI e. V. in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Donnerstag, 23.04.2026, 10.00 - 17.00 Uhr, je 25 Minuten Beratungsgespräch
Inhalt:
Der VDI – Verein Deutscher Ingenieure e.V. bietet auf der Hannover Messe individuelle Karriereberatungen für Ingenieurinnen und Ingenieure an. Besucherinnen und Besucher erhalten die Möglichkeit, ihre berufliche Situation zu reflektieren und Impulse für ihre weitere Karriereentwicklung zu gewinnen.
Das Angebot richtet sich an Studierende und Absolventinnen und Absolventen, Young Professionals, berufserfahrene Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Fach- und Führungskräfte.
Die Beratung wird u. a. durchgeführt von Sybille Heinemann, Personalberaterin und Coach sowie Inhaberin der Sybille Heinemann e. K. Personal- und Managementberatung.
Mit ihrem seit 1999 bestehenden Beratungsunternehmen begleitet sie Fach- und Führungskräfte sowie Unternehmen in den Bereichen Recruiting, Karriereberatung, Outplacement, Coaching und berufliche Neuorientierung.
Weitere Informationen: www.heinemann-personal.de
Inhalte der Beratung:
Die 25-minütigen Sessions bieten eine kurze, kompakte berufliche Standortbestimmung. Themen sind unter anderem:
- Reflexion des bisherigen Studien- und Berufswegs
- Analyse des persönlichen Kompetenz- und Qualifikationsprofils
- Einschätzung der eigenen Position im Ingenieurarbeitsmarkt
- Diskussion möglicher Karriere- und Entwicklungsperspektiven
Darüber hinaus können individuelle Fragen zur persönlichen Karriereplanung besprochen werden.
Zielgruppe:
Das Angebot richtet sich an Ingenieurinnen und Ingenieure vom Berufseinstieg bis zur Führungsebene – sowohl in einer Phase der beruflichen Neuorientierung oder Arbeitslosigkeit als auch aus einer bestehenden Position heraus zur strategischen Karriereplanung.
Bei weitergehendem Beratungsbedarf können im Anschluss individuelle Coachings mit Sybille Heinemann vereinbart werden. Für arbeitsuchende Ingenieurinnen und Ingenieure ist unter bestimmten Voraussetzungen eine Förderung über einen AVGS-Gutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters möglich.
Am Donnerstag, den 23. April, bieten die VDI Young Engineers exklusive Tech-Touren auf der Hannover Messe an und ermöglichen damit einen direkten Einblick in aktuelle Entwicklungen der Industrie. In zwei geführten Rundgängen – jeweils am Vor- und am Nachmittag – besuchen die Teilnehmenden ausgewählte Messestände aus dem Bereich Automationssysteme und -komponenten. Dort erhalten sie aus erster Hand Einblicke in innovative Technologien und können sich direkt mit Expertinnen und Experten der ausstellenden Unternehmen austauschen. Die Touren richten sich insbesondere an Studierende und Young Professionals, die führende Unternehmen kennenlernen, praxisnahe Einblicke in aktuelle Trends gewinnen und ihr berufliches Netzwerk erweitern möchten.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Donnerstag, 23.04.2026, 10:30 Uhr - ca. 11:15 Uhr
Gesprächspartnerinnen: Renate Fuchs, Vizepräsidentin des VDI Brasilien und Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui, Co-Vorsitzende des VDI-Netzwerk Frauen im Ingenieurberuf
Moderation: Maximilian Stindt, VDI e. V.
Inhalt:
Zwei Länder, eine Mission: Frauen in MINT-Berufen
Wie erleben Ingenieurinnen ihren Berufsalltag in Brasilien und Deutschland – und was können beide Länder voneinander lernen? Auf der Bühne des VDI-Stands auf der Hannover Messe sprechen Renate Fuchs vom VDI Brasilien und [NN] des VDI-Netzwerk Frauen im Ingenieurberuf über die Herausforderungen, denen Frauen in MINT-Berufen begegnen – und über konkrete Lösungsansätze.
Im Fokus stehen die Mentoringprogramme Industry4HER und VDI-WoMentorING, die Frauen gezielt auf ihrem Karriereweg in technischen Berufen unterstützen. Ein spannender Blick über den Tellerrand – mit klaren Impulsen für Chancengleichheit im Ingenieurwesen.
Treffpunkt: Stand des VDI e. V. in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Donnerstag, 23.04.2026, 11:00 - ca. 12:15 Uhr
Maximale Zahl von Teilnehmenden: 20
Diese Führung ist exklusiv für VDI-Mitglieder. Eine Anmeldung ist erforderlich!
Nutzen Sie die Chance, um sich effizient über aktuelle Entwicklungen unter dem Stichwort „Next Level Industrie 4.0“ zu informieren.
Inhalt:
Nach einer kurzen Einführung am Stand des VDI geht es in die Halle 13 zum Gemeinschaftsstand der „Plattform Industrie 4.0“. Dort erhalten Sie aktuelle Informationen zum Aufbau und Betrieb industrieller Daten-Ökosysteme, zum Aufbau digitaler Infrastrukturen in Europa und zum neuen Fokusthema der Industrie: Industrial AI.
Manufacturing-X ist eine Initiative zur Entwicklung eines offenen, interoperablen Datenökosystems für die Industrie. In diesem können alle Beteiligten der Wertschöpfungsketten ihre Produkt-, Prozess- und Produktionsdaten sicher, souverän und interoperabel teilen. Nur mithilfe eines solchen Datenökosystems können Effizienz und Flexibilität gesteigert werden. Die 8ra Initiative ist eine europäische Initiative, die auf den Aufbau einer offenen digitalen Infrastruktur in Europa ausgerichtet zum Ziel hat. Insbesondere sollen verschiedene Cloud- und Edge-Anbieter mit einem Multi-Provider Cloud-Edge Continuum (MPCEC) dezentral vernetzt werden. Mit der Entwicklung des Industrial Digital Twin und der industriellen Datenräume hat die Plattform Industrie 4.0 die Basis für wirkungsvolle Ökosysteme und Industrial AI geschaffen. Die nächste große Aufgabe für die Plattform Industrie 4.0 ist es, diese einzuführen und am Markt durchzusetzen.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Donnerstag, 23.04.2026, 11:15 - 12:00 Uhr
Gesprächspartner: Pascal Arras, VDI Young Engineers und Maximilian Stindt, VDI e.V.
Inhalt:
Der VDI weist seit Jahren darauf hin, dass Deutschland im Ingenieurwesen vor einem deutlichen Fachkräftemangel steht. Für diese Zukunftsaufgaben werden dringend qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure benötigt. Gleichzeitig zeigt sich jedoch seit etwa eineinhalb Jahren ein widersprüchliches Bild: Immer mehr Berufseinsteigende berichten, dass sie trotz guter Abschlüsse große Schwierigkeiten haben, einen Einstiegsjob zu finden. Unzählige Bewerbungen werden geschrieben, Bewerbungsprozesse ziehen sich in die Länge, Rückmeldungen bleiben aus.
Dieser Gegensatz wirft zentrale Fragen auf: Woher kommt die Lücke zwischen dem postulierten Fachkräftemangel und der Realität des Bewerbungsmarathons? Stimmen die Anforderungen der Unternehmen noch mit den Qualifikationen der Hochschulabsolventen überein? Oder haben sich die Erwartungen der Industrie schneller verändert, als Universitäten und Studierende reagieren konnten? Ebenso relevant ist die Frage, wie Unternehmen ihre Recruitingprozesse gestalten: Sind Stellenausschreibungen zu eng gefasst? Sind Anforderungen realistisch oder schrecken sie Berufseinsteigende ab, die eigentlich großes Potenzial mitbringen?
Diese Aspekte möchten wir mit euch gemeinsam diskutieren – im Austausch mit dem Arbeitsmarktexperten des VDI und euch als angehende Ingenieurinnen und Ingenieure.
Diskutiert mit uns:
- Welche Herausforderungen nehmt ihr aktuell selbst auf dem Ingenieurarbeitsmarkt wahr?
- Was sollten Unternehmen im Recruiting berücksichtigen, um Nachwuchskräfte besser zu erreichen und realistisch einzubinden?
- Werden Ingenieurinnen und Ingenieure zu fachspezifisch ausgebildet – oder suchen wir einfach zu spezialisiert?
- Mit welchen konkreten Hürden sehen sich Berufsanfänger beim Berufseinstieg oder ersten Bewerbungsrunden konfrontiert?
Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie ein gelingender Berufseinstieg unter den heutigen Marktbedingungen möglich ist – und was sich ändern muss, damit Bedarf, Qualifikation und Erwartungshaltungen wieder besser zusammenfinden.
Ort: Stand des VDI e. V. in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Donnerstag, 23.04.2026, 12:00 Uhr - 12:45 Uhr
Moderation: Pascal Arras, Vorsitzender der VDI Young Engineers
Inhalt:
Wissenschaftsvermittlung auf eine ganz andere Art
Mit zwei Science Slams präsentieren junge Wissenschaftler*innen je fünfzehn Minuten ihre Forschungsprojekte – anschaulich, mitreißend und unterhaltsam. So werden u.a. Teilchenphysik, Wasserstoff-Forschung, Gesundheitsthemen oder Molekularbiologie zum faszinierenden Bühnenprogramm. Bereits 2025 unterstützte der VDI Scienceslam.de durch ein Sponsoring des Deutschland-Finales in Düsseldorf und machte damit die VDI-Ingenieur-Community unter den ScienceSlamer*innen und Gästen bekannter.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Donnerstag, 23.04.2026, 13:00 - 13:30 Uhr
Gesprächspartner*innen: Prof. Dr.-Ing. Michael Weyrich, Universität Stuttgart, Institut für Automatisierungstechnik und Softwaresysteme (IAS)
Moderation: Dipl.-Ing. Dieter Westerkamp, VDI e. V.
Inhalt:
Künstliche Intelligenz (KI) bedeutet einen nächsten großen Schub für die Automatisierungstechnik und verwandelt „klassische“ Automatisierung in flexible, lernfähige Systeme.
Liegen Chancen weiterhin in der Steigerung von Effizienz, Produktivität und Qualität von Produkten und Prozessen? Welche technischen Möglichkeiten ergeben sich sonst noch durch vernetzte und intelligente Systeme hin auf dem Weg zu Autonomen Systemen?
Welches Potenzial ergibt sich beispielsweise für neuartige Systemfunktionen oder beim Entwurf, dem Automation Engineering, von Automatisierungssystemen, wenn KI zum Einsatz kommt?
Folgende Fragen werden im Rahmen des Talks diskutiert:
- Welche Technologien der generativen KI sind für die Automatisierungstechnik relevant und warum?
- Kann generative KI für die Automatisierungstechnik neue Anwendungsfelder (Use Cases) in der Industrie erschließen?
- Inwieweit findet die KI heute bereits Anwendung bei dem Entwurf bzw. in der Entwicklung von Automatisierungssystemen?
- Was bedeutet „Autonomisierung“ und „Verkörperte KI“ und was ergibt sich daraus für die Automatisierungstechnik der Zukunft?
- Ist die Ingenieurausbildung in Deutschland gut aufgestellt? Welche Chancen sehen Sie? Welche zusätzlichen Chancen haben junge Ingenieure und Ingenieurinnen, wenn sie sich bereits im Studium intensiv und gezielt mit KI beschäftigt haben?
- Durch den vermehrten Einsatz von KI werden sich auch erhebliche Konsequenzen für die Ingenieurausbildung notwendig: Wird sich ein Shift der Kompetenzen einstellen und wie wird das in der Ausbildung berücksichtigt?
Zur Person: Prof. Dr.-Ing. Michael Weyrich leitet das Institut für Automatisierungstechnik und Softwaresysteme and der Univ. Stuttgart und ist vielfach im VDI tätig, u. a. im Vorstand der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) und im Interdisziplinären Gremium Digitale Transformation. Er wird im Rahmen des KI-Talks Antworten auf die o.g. Fragen geben.
Ort: Halle 26, Stand E43, Expert Stage 1
Zeitpunkt: Donnerstag, 23.04.2026, 14:45 Uhr - 15:05 Uhr
Vortrag: Dr.-Ing. Michael Suppa, Roboception GmbH
Sprache: Englisch
Inhalt:
Der Vortrag von Michael Suppa, CEO der Roboception GmbH, zeigt, wie KI-gestützte 3D-Wahrnehmungssysteme Robotern ermöglichen, sowohl bekannte als auch unbekannte Objekte zu erkennen und für Automatisierungsaufgaben zu verarbeiten. Suppa stellt vor, wie KI-Modelle durch die Kombination synthetischer und realer Daten effizient trainiert werden, ergänzt durch praxisnahe Beispiele aus Industrieanwendungen.
Die Teilnehmenden erfahren, wie ein föderiertes und verteiltes Software-Systemdesign den Transfer von Wahrnehmungsfähigkeiten über verschiedene Automatisierungszellen und Produktionsstandorte hinweg ermöglicht und damit neue Geschäftsmodelle erschließt sowie Implementierungskosten reduziert. Suppa gibt Anwendungsbeispiele aus der agilen Produktion und Logistik: Bin Picking, Kitting, Montage und Verpackungsprozesse.
Außerdem geht es um die praktische Integration von KI-Modellen in bestehende Anwendungen, kontinuierliches Lernen aus neuen Daten sowie die Frage, wie die Kombination aus KI-Wahrnehmung, föderierten Daten und industriellen Workflows zu schnellerer, kostengünstigerer, zuverlässigerer und flexiblerer Automatisierung führt.
Zur Person:
Dr.-Ing. Michael Suppa ist Mitgründer und Geschäftsführer der Roboception GmbH. Er studierte Elektrotechnik an der Universität Hannover und schloss 2000 als Diplom-Ingenieur ab. 2007 promovierte er dort im Bereich Mechatronik.
Seine berufliche Laufbahn begann er am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Institut für Robotik und Mechatronik, wo er von 2000 bis 2009 als Projektmanager und wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Anschließend übernahm er bis 2015 die Leitung der Abteilung „Perzeption und Kognition“ und war zudem weiterhin Projektmanager und wissenschaftlicher Mitarbeiter. Von 2014 bis 2015 fungierte er zusätzlich als stellvertretender Institutsleiter. Seit 2015 ist er Mitgründer und Geschäftsführer der Roboception GmbH. Roboception ist ein Anbieter von Robot-Vision-Plattformen und -Systemen. Das Unternehmen mit Sitz in München ermöglicht es Robotern, zu sehen und zu denken, und liefert damit zentrale Elemente für flexible Automatisierungslösungen in der Industrie 4.0.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Donnerstag, 23.04.2026, 15:00 - 16:00 Uhr
Gesprächspartner: Lucas Cayé, VDI Young Engineers und Thomas Müllenborn, VDI e.V.
Inhalt:
Der VDI weist seit Jahren darauf hin, dass Deutschland im Ingenieurwesen vor einem deutlichen Fachkräftemangel steht. Für diese Zukunftsaufgaben werden dringend qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure benötigt. Gleichzeitig zeigt sich jedoch seit etwa eineinhalb Jahren ein widersprüchliches Bild: Immer mehr Berufseinsteigende berichten, dass sie trotz guter Abschlüsse große Schwierigkeiten haben, einen Einstiegsjob zu finden. Unzählige Bewerbungen werden geschrieben, Bewerbungsprozesse ziehen sich in die Länge, Rückmeldungen bleiben aus.
Dieser Gegensatz wirft zentrale Fragen auf: Woher kommt die Lücke zwischen dem postulierten Fachkräftemangel und der Realität des Bewerbungsmarathons? Stimmen die Anforderungen der Unternehmen noch mit den Qualifikationen der Hochschulabsolventen überein? Oder haben sich die Erwartungen der Industrie schneller verändert, als Universitäten und Studierende reagieren konnten? Ebenso relevant ist die Frage, wie Unternehmen ihre Recruitingprozesse gestalten: Sind Stellenausschreibungen zu eng gefasst? Sind Anforderungen realistisch oder schrecken sie Berufseinsteigende ab, die eigentlich großes Potenzial mitbringen?
Diese Aspekte möchten wir mit euch gemeinsam diskutieren – im Austausch mit dem Arbeitsmarktexperten des VDI und euch als angehende Ingenieurinnen und Ingenieure.
Diskutiert mit uns:
- Welche Herausforderungen nehmt ihr aktuell selbst auf dem Ingenieurarbeitsmarkt wahr?
- Was sollten Unternehmen im Recruiting berücksichtigen, um Nachwuchskräfte besser zu erreichen und realistisch einzubinden?
- Werden Ingenieurinnen und Ingenieure zu fachspezifisch ausgebildet – oder suchen wir einfach zu spezialisiert?
- Mit welchen konkreten Hürden sehen sich Berufsanfänger beim Berufseinstieg oder ersten Bewerbungsrunden konfrontiert?
Gemeinsam wollen wir beleuchten, wie ein gelingender Berufseinstieg unter den heutigen Marktbedingungen möglich ist – und was sich ändern muss, damit Bedarf, Qualifikation und Erwartungshaltungen wieder besser zusammenfinden.
Ort: Halle 26, Stand E43, Expert Stage 1
Zeitpunkt: Donnerstag, 23.04.2026, 15:45 Uhr - 16:25 Uhr
Gesprächspartner: Frank Dieball (VDI e. V.) sowie weitere noch nicht final bestätigte Teilnehmende
Sprache: Deutsch und Live-Übersetzung ins Englische
Inhalt:
Die Veranstaltung präsentiert die Ergebnisse einer Studie der Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ des VDI, in der Frauen in MINT-Berufen positive Zukunftsbilder für den Innovations-, Bildungs- und Arbeitsstandort Deutschland 2050 entwickelt haben. Neben der qualitativen Ausarbeitung umfasst die Studie auch eine quantitative Befragung, die die Relevanz der Zielbilder prüft und zentrale Herausforderungen sichtbar macht. Im Fokus stehen: Barrieren, strukturelle Defizite und wirksame Maßnahmen für Chancengerechtigkeit, Vielfalt und nachhaltige Wirkung. Der Impulsvortrag verdichtet die Befunde zu praxisnahen Handlungsfeldern für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Im Panel diskutieren Expertinnen, welche Weichen gestellt werden müssen, damit die Zielbilder wirksam zur Realität werden – als Impuls für eine geschlechtergerechte, zukunftsfähige und verantwortungsvolle Innovationskultur.
Ort: Halle 25
Zeitpunkt: Donnerstag, 23.04.2026, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr
Am Donnerstag, den 23. April, sind alle VDI Young Engineers zur Start-up-Party der Hannover Messe in Halle 25 eingeladen und können damit den perfekten Ausklang eines spannenden Messetags erleben. Von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr erwartet die Gäste ein Abendprogramm mit Musik, Getränken und reichlich Gelegenheit zum Netzwerken. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen und mitfeiern!
Programm – Freitag, 24.04.2026
Treffpunkt: Stand des VDI e. V. in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Freitag, 24.04.2026, 11:00 - ca. 12:15 Uhr
Maximale Zahl von Teilnehmenden: 20
Diese Führung ist exklusiv für VDI-Mitglieder. Eine Anmeldung ist erforderlich!
Nutzen Sie die Chance, um sich effizient über aktuelle Entwicklungen unter dem Stichwort „Next Level Industrie 4.0“ zu informieren.
Inhalt:
Nach einer kurzen Einführung am Stand des VDI geht es in die Halle 13 zum Gemeinschaftsstand der „Plattform Industrie 4.0“. Dort erhalten Sie aktuelle Informationen zum Aufbau und Betrieb industrieller Daten-Ökosysteme, zum Aufbau digitaler Infrastrukturen in Europa und zum neuen Fokusthema der Industrie: Industrial AI.
Manufacturing-X ist eine Initiative zur Entwicklung eines offenen, interoperablen Datenökosystems für die Industrie. In diesem können alle Beteiligten der Wertschöpfungsketten ihre Produkt-, Prozess- und Produktionsdaten sicher, souverän und interoperabel teilen. Nur mithilfe eines solchen Datenökosystems können Effizienz und Flexibilität gesteigert werden. Die 8ra Initiative ist eine europäische Initiative, die auf den Aufbau einer offenen digitalen Infrastruktur in Europa ausgerichtet zum Ziel hat. Insbesondere sollen verschiedene Cloud- und Edge-Anbieter mit einem Multi-Provider Cloud-Edge Continuum (MPCEC) dezentral vernetzt werden. Mit der Entwicklung des Industrial Digital Twin und der industriellen Datenräume hat die Plattform Industrie 4.0 die Basis für wirkungsvolle Ökosysteme und Industrial AI geschaffen. Die nächste große Aufgabe für die Plattform Industrie 4.0 ist es, diese einzuführen und am Markt durchzusetzen.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Freitag, 24.04.2026, 11:30 Uhr - 11:50 Uhr
Vortrag: Dipl.-Ing. Dieter Westerkamp, VDI e.V.
Inhalt:
Wie wird aus technologischer Exzellenz konsequente Wertschöpfung? Auf der Hannover Messe 2026 füllen wir das Motto "Think Tech Forward" mit Leben. Besuchen Sie uns in Halle 11, Stand B37 und erleben Sie an vier Messetagen die Kernelemente unserer Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ auf der Silent Stage.
An vier Messetagen vertiefen wir je einen der entscheidenden Hebel unserer Initiative.
Einführung: Eine langfristige Innovationsstrategie für Deutschland
Wie wir als unabhängiges, multidisziplinäres Netzwerk Impulse für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft setzen – für einen starken Innovationssandort Deutschland.
Qualifikation (Fokus Freitag): Fachkräfte für morgen
Der Technologie- und Innovationsstandort Deutschland braucht mehr Ingenieurinnen und Ingenieure als Zukunftsgestaltende. Dafür sind entlang der gesamten Bildungskette mehr technische Bildung, anwendungsorientierte ingenieurwissenschaftliche Studiengänge, flexiblere Bildungswege sowie berufliche Qualifikation und Re-Skilling entscheidend.
Kommen Sie vorbei, setzen Sie die Kopfhörer auf und diskutieren Sie mit unseren Expertinnen und Experten über die Leitplanken der nächsten Jahrzehnte für einen starken und wettbewerbsfähigen Wirtschafts- und Technologiestandort.
Ort: Stand des VDI in Halle 11, Stand B37
Zeitpunkt: Freitag, 24.04.2026, 12.00 - 12.30 Uhr
Referent: Rolf Beiersdorff, VDI Verlag GmbH
Der Arbeitsmarkt für Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland verändert sich spürbar: Transformation und Change, Digitalisierung, Energiewende, Stellenabbau und Fachkräftemangel sowie Anforderungen an Up- und Re-Skilling prägen die Perspektiven in vielen Branchen. Der Vortrag gibt einen kompakten Überblick über aktuelle Trends, Chancen und Herausforderungen und zeigt auf Basis der VDI Verlag Gehaltsstudie, wie sich Ingenieurgehälter entwickeln und welche Faktoren Vergütung beeinflussen.
Folgende Fragen werden im Rahmen des Vortrages besprochen:
- Wie stellt sich der aktuelle Arbeitsmarkt für Ingenieurinnen in Deutschland dar?
- In welchen Branchen und Fachrichtungen sind Ingenieurinnen derzeit besonders gefragt?
- Was sind die Treiber von Qualifizierung und Re-Skilling und welche Handlungsempfehlungen ergeben sich daraus?
- Wie hoch sind Ingenieurgehälter in Deutschland und welche Unterschiede zeigen sich nach Branche, Region, Unternehmensgröße und Position?
- Welche Rolle spielen Berufserfahrung, Qualifikation und Spezialisierung bei der Entwicklung von Gehalt und Karriere?
(Q&A im Anschluss an den Vortrag.)
Zur Person:
Rolf Beiersdorff ist für die VDI Verlag GmbH im Bereich Recruiting Services tätig. In dieser Funktion beschäftigt er sich mit Themen an der Schnittstelle von Ingenieurkarrieren, Recruiting, Arbeitgeberkommunikation und Eventformaten für Ingenieurinnen und Ingenieure. Durch seine Nähe zu Karriere- und Recruiting-Themen im Umfeld von VDI nachrichten und INGENIEUR.de bringt er praxisnahe Einblicke in den Arbeitsmarkt und Insides zu Karriere und Gehälter in Deutschland mit.
Ort: Halle 11, Stand B69, Masterclass Raum
Zeitpunkt: Freitag, 24.04.2026, 12.15 - 13.15 Uhr
Vortrag: Dipl.-Kfm. Klaus Knechten, Geschäftsführer S3 Management GmbH, Krefeld
Inhalt:
Projektmanager*innen übernehmen Verantwortung für das Gelingen von Innovation, Entwicklung und Veränderung. Die zu erfüllenden Anforderungen wachsen dynamisch. Basis und Umfeld zeigen sich darüber hinaus weniger stabil und verlässlich als in früheren Dekaden. Ausflüge ins agile Projektmanagement waren mehr als ein Experiment, wurden aber nicht zum echten Game Changer. Fragen von Wirtschaftlichkeit, Transparenz und Umsetzungsstärke blieben offen.
Im Vortrag wird eine ausbalancierte Score Card der relevanten Skills entwickelt, die Methodik aufräumt, Führung praktisch etabliert, positive Business Cases adressiert und künstliche Intelligenz als Lernfeld andockt.
Im Vortrag wird eine ausbalancierte Score Card der relevanten Skills entwickelt, die Methodik aufräumt, Führung praktisch etabliert, positive Business Cases adressiert und künstliche Intelligenz als Lernfeld andockt.
Zur Person:
Klaus Knechten ist Diplom-Kaufmann (RWTH Aachen) mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung in der Industrie, im Dienstleistungssektor, in der Unternehmensberatung und im Training – davon den größten Teil in Führungspositionen.
Als Spezialist für Management, Führung, Organisations- und Personalentwicklung, Projekt- und Prozessmanagement sowie als Experte für organisatorischen Neuausrichtungen leitet und begleitet Klaus Knechten seit vielen Jahren komplexe Projekte. Darüber hinaus entwickelt er maßgeschneiderte Projektmanagementsysteme für Ingenieursgesellschaften, IT-Unternehmen und andere technisch geprägte Organisationen.
Seit 2010 ist Knechten Inhaber und Geschäftsführer der S3 Management GmbH in Krefeld. Er war zuvor Partner der ibo Beratung und Training GmbH sowie über mehrere Jahre Geschäftsführer einer Vertriebs- und Dienstleistungsgesellschaft für innovative Baustoffsysteme der Wülfrather Gruppe im Thyssenkonzern.
Innovationsfähigkeit: Vom Konzept zur industriellen Breite
Deutschland zählt zu den forschungsstärksten Volkswirtschaften weltweit. Entscheidend ist jedoch, wie schnell und systematisch Innovationen in industrielle Anwendungen überführt werden.
Die Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ analysiert,
- wo es im Transfer zwischen Forschung und Industrie hakt,
- welche regulatorischen Rahmenbedingungen die Innovationsdynamik fördern oder hemmen,
- wie Fachkräfte gesichert und Kompetenzen gezielt aufgebaut werden können.
Der VDI versteht sich dabei als unabhängiger Impulsgeber, der technische Expertise bündelt und konkrete Handlungsoptionen formuliert.
Energiesysteme: Wettbewerbsfähigkeit sichern
Eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung ist eine Voraussetzung für industrielle Stärke. Die Transformation des Energiesystems entscheidet über Innovationsfähigkeit, Standortattraktivität und Investitionsbereitschaft.
Im Fokus stehen unter anderem:
- die Flexibilisierung und Resilienz des Energiesystems,
- der Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft,
- die Bezahlbarkeit von Energie im Transformationsprozess,
- Technologieoffenheit sowie internationale Perspektiven.
Der VDI zeigt auf, wie ein zukunftsfähiges Energiesystem strukturiert sein muss, um Klimaziele, Versorgungssicherheit und industrielle Wettbewerbsfähigkeit miteinander zu verbinden.
Frauen im Ingenieurberuf: Innovationspotenziale heben
Der Fachkräftemangel ist eines der größten Innovationshemmnisse. Gleichzeitig bleibt ein erhebliches Potenzial ungenutzt: Der Anteil von Frauen im Ingenieurberuf ist weiterhin zu niedrig.
Die Initiative analysiert,
- wie Mädchen und junge Frauen gezielt für Technik begeistert werden können,
- welche strukturellen Barrieren bestehen,
- wie interdisziplinäre Berufsbilder attraktiver gestaltet werden können.
Mehr Diversität bedeutet mehr Perspektiven – und damit mehr Innovationskraft. Die Diskussion auf der Hannover Messe macht deutlich, welche Maßnahmen wirksam sind und welche politischen sowie unternehmerischen Schritte notwendig sind.
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